3d Stereo images in 2nd Generation


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3D Technologie

Grundlagen / Kameras

Wie beim natürlichen Sehen mit zwei Augen ist die Grundlage jeder 3D Aufnahme 2 Bilder, die in einem horizontalen Abstand (Stereobasis) zueinander aufgenommen werden. Üblicherweise entspricht der Abstand beider Aufnahmen dem Augenabstand eines Menschen.
Um bewegte Objekte stereoskopisch erfassen zu können, müssen beide Bilder exakt synchronisiert aufgenommen werden. Ist dies nicht der Fall ist es sehr ermüdend, diese Bilder anzusehen.

Eine echte 3D Kamera hat also zwei Objektive, deren Abstand mit der Entfernung zum Objekt und dem verwendeten Aufnahmeobjektiv variieren kann.

3D ist keine neue Technologie, Vorstöße in diese Art der Fotografie gibt es schon seit sehr langer Zeit. Gescheitert ist diese Technologie als Massenprodukt, da sowohl die Aufnahme als auch die Betrachtung sehr kompliziert war.
Heute sind die technologischen Grundlagen geschaffen, um 3D Massentauglich zu machen. Stand Jan. 2010: Auf der CES wird kaum mehr ein TV Gerät vorgestellt, welches nicht die Voraussetzungen für komfortable 3D Betrachtung mitbringt.

Betrachtung von 3D Bildern

Allseits bekannt sind sogenannte Anaglyphenbilder. Hier wird das rechte Bild dem linken Bild überlagert und quasi rot bzw. cyan eingefärbt. Durch eine Brille, wie sie in 3D Shops (siehe "Links" auf dieser Web-Site) angeboten wird, mit entsprechenden Farbfiltern werden die Bilder wieder getrennt dem linken und rechten Auge zugeführt.
Vorteil dieser Technik ist die Einfachheit und der geringe Aufwand. Nachteil ist, dass Farben der Bilder nicht komplett erhalten werden können und die Bilder daher farbstichig erscheinen.

Ebenso bekannt durch "Wackelbilder" sind Linsenrasterbilder bzw. Lentikularbilder. Hier wird die Bildtrennung für das linke und rechte Auge durch eine laminierte Linsenrasterfolie auf dem Stereobild ermöglicht. Vorteil ist der volle Farbumfang und die Betrachtung, die ohne Brille möglich ist. Nachteil ist momentan noch der Preis, der für Einzelanfertigungen relativ hoch ist.

Es gibt noch weitere Verfahren, wie der Kreuzblick, KMQ Brillen etc. die hier nicht weiter erläutert werden sollen. Interessierte seien auf die "Links" zu Wikipedia verwiesen.

Neu ist die Möglichkeit zu vernünftigen Preisen an Computern und Fernsehern 3D Bilder zu betrachten. Voraussetzung hierfür ist eine schnelle Bildwiederholrate von 120Hz, um abwechselnd das linke und rechte Bild darzustellen. Schnell genug, um den Bildwechsel für das Gehirn nicht sichtbar zu machen. Durch eine aktiv angesteuerte synchonisierte Brille sieht jedes Auge wieder nur das entsprechend linke oder rechte Bild.
Auch im elektronischen Bereich schreitet die Entwicklung voran, und so gibt es auch die ersten Linsenrastermonitore, die nach dem Lentikularprinzip ohne zusätzliche Brille arbeiten.

Für detailliertere Erklärungen verweise ich auf die "Links" meiner Web-Site zu Wikipedia, Organisationen und 3D-Hardware Herstellern.

 


   

 

 

 

 

   
   

Anaglyphenbrille

 

aktive Shutterbrille